Die Secopta analytics GmbH in Teltow startete 1998 unter dem Namen „Laser und Umwelt Kiel“ und entwi­ckelte laserbasierte Systeme zur Erkennung von Landminen und Explosivstoffen, unter anderem für die Bundeswehr. Seit 2007 entwickelt und produziert das Unternehmen auch Analysegeräte für industrielle Anwendungen.

Basis der Innovationskraft des Unter­nehmens und damit auch seines wirt­schaftlichen Erfolgs ist die enge Zusammenarbeit mit Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen. Ziel von Secopta analytics ist es, mit innovativen Lösungen einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen zu leisten.

In dem Projekt „HELIOS“ untersuchte das Unternehmen die Möglichkeiten, industrielle LIPS-Technik in besonders kompakter Form zu bauen. LIPS (Laserinduzierte Plasmaspektroskopie) ist ein Verfahren zur Materialanalyse. Dabei wird eine mikrokleine Probe des Materials mit einem leistungsstarken Laser beschossen. Das Material erhitzt sich auf einige 10.000 Grad Celsius, verdampft und wandelt sich in ein Plasma um. Das Plasma sendet ein spezielles Licht aus, welches charakteristisch für die in der Probe enthal­tenen chemischen Elemente ist. Damit kann anhand der ausgewerteten Lichtstrah­lung die chemische Zusammen­setzung des Materials bestimmt werden.

„HELIOS“ konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Im Ergebnis des Projektes entstand ein portables Gerät mit einem handgeführten Messkopf für den flexiblen Einsatz. Das System arbeitet schnell, benötigt keine Probenvorbereitung, arbeitet fast zerstö­rungsfrei und kann auch Materialien mit heterogenen Oberflächen analysieren.

Secopta analytics wendete 451.000 Euro für „HELIOS“ auf. Die ILB unterstützte das Projekt mit Fördermitteln des Landes, des Bundes und der Europäischen Union in Höhe von 265.000 Euro. Darüber hinaus ist die BFB Brandenburg Kapital GmbH, eine 100-prozentige Tochter der ILB, seit 2016 über den Frühphasen- und Wachstumsfonds an dem Unternehmen beteiligt.