Ralf Ziegler in Schulzendorf entwickelt und vertreibt seit 14 Jahren Bauele­mente auf Laserbasis, welche weltweit Anwendung finden. Die Einsatzgebiete sind breit gefächert und reichen von Medizin und Wissenschaft über Photovoltaik- und Automobil­in­dustrie bis hin zu Entertainment.

Jetzt entwickelte das Einzelunterneh­men den neuen, variablen Hochleis­tungs-Kompaktdiodenlaser „DioPower“. Die Diodenlaser dieser Generation können im Baukastenprinzip an verschiedenste Anforderungen angepasst werden. Bei „DioPower“ können die Kunden aus mehreren Laserleistungen und -wellenlängen auswählen, aber auch weitere Ausstattungsmerkmale, wie zum Beispiel eine integrierte Kühlung, ordern. Im Ergebnis werden die Geräte innerhalb der Baureihe indivi­duell nach den Kundenwünschen konfiguriert.

Zudem kann der„DioPower“ als kom­plette Lasereinheit einfacher und sicherer in die vorhandenen Maschinen der Kunden integriert werden, denn die Einheit wird optimal an das vorhandene System des Kunden angepasst. Zudem enthält sie bereits alle Komponenten, sodass sich die Kunden nicht mit der Auswahl geeigneter Komponenten auseinandersetzen und diese dann einzeln anschließen müssen. Das spart den Kunden Zeit und reduziert Fehlerquellen.

Die Bedieneinheit aus Tasten und Display soll künftig komplett durch eine Computeransteuerung ersetzt werden, damit die Lasereinheit direkt in einen Roboter oder eine Maschine integriert und von einem Computer oder aus dem Internet angesteuert werden kann. Ein solches System gibt es bis­her auf dem Markt noch nicht.

Das Unternehmen gehört zu den Pionieren der Branche und konnte sich seit seinem Start im Jahr 2003 innerhalb kürzester Zeit als einer der Technologieführer auf dem Markt etablie­ren. Mit dieser Produktentwicklung baut es diese Position weiter aus.

Die Entwicklung des Kompaktdiodenlasers war mit Kosten in Höhe von 106.000 Euro verbunden. Die ILB förderte das Projekt aus Mitteln des Bundes und des Landes in Höhe von 50.000 Euro.