Seit einigen Jahren werden Unternehmen zunehmend auch nach ihrem Umgang mit Rohstoffen, Wasser und Strom beurteilt. Kunden, aber auch Investoren achten auf umweltverträg­liche Waren und nachhaltige Produktionsprozesse. Daher können Unter­nehmen, die ressourcensparend arbeiten, durchaus Wettbewerbsvorteile durch Kosteneinsparungen und ein besseres Image generieren.

Die Füllner & Partner GmbH in Stahnsdorf realisiert unter anderem Produkte zur ressourcenschonenden Gestaltung von Arbeitsplätzen. Ob in Büros oder Produktionshallen – wo Menschen tätig sind, braucht es Licht und arbeitsgerechte Temperaturen.

Hier greift der von Füllner & Partner entwickelte innovative Flächenstrahler, der Arbeitsplätze nicht nur beleuchten, sondern gleichzeitig auch beheizen kann. Die Wärme kommt von einem sogenannten Dunkelstrahler, der unsichtbares infrarotes Licht aussendet. Das Licht wird von einer LED-Beleuchtung mit wählbaren Farben erzeugt.

Der sogenannte Bandbeamer ist mit einer arbeitsplatzfokussierten Beleuchtung ausgestattet und verfügt über eine Sensorik, die den Strahler in den Arbeitsmodus schaltet, sobald eine Person erkannt wird. Verlässt die Per­son den Platz, schaltet er selbstständig wieder aus.

Die Heizfläche besteht aus nicht brennbarem und verschleißfreiem Material. Die aktive Belüftung sorgt dafür, dass die warme Luft entgegen der Thermodynamik nach unten auf den Arbeitsplatz strömt. Sollte es am Arbeitsplatz zu warm sein, kann die Belüftung auch zum Kühlen genutzt werden.

Die Strahler können als Einzelmodul genutzt, aber auch zu Gruppenmodulen zusammengeschaltet werden. Darüber hinaus verfügen sie über eine Fernbedienung und die Möglichkeit der Erweiterung mit Audio- und Kameramodulen.

Im Ergebnis entstand ein System, welches es zum Beispiel ermöglicht, die Beleuchtung und Temperierung einer großen Halle zu drosseln und gleichzeitig die dortigen Arbeitsplätze mit Licht und Wärme zu versorgen.

Das Unternehmen investierte 124.000 Euro in die Entwicklung des Flächenstrahlers. Das innovative Projekt überzeugte auch die ILB und wurde von ihr mit Landesmitteln in Höhe von 50.000 Euro gefördert.